Der Klavierkauf: „Elfen haben Stoßzähne"

In diesem Sketch geht einiges durcheinander. Aus dem Pianist wird ein Bigamist und Elfen haben da plötzlich Stoßzähne. Aus dem Experten wird der Ex-Preil... Aber nicht zu viel verraten. Im Grunde möchte Herricht, obwohl er kaum Ahnung von musikalischen Werten oder Musikinstrumenten hat, ein Klavier kaufen. Dies wird von Preil kritisch hinterfragt und die Missverständnisse nehmen ihren Lauf bis es am Schluss heißt „kreuzweise".

Dieses Stück hat – so schreibt es Preil in seinem Buch „Mückentötolin" – keine „sensationelle Vorgeschichte". Die Idee geht auf eine Veranstaltung zurück, auf der Herricht und Preil einen Musikanten und sein „imponierendes Musikinstrument" bewunderten. Beeindruckt, so beschreibt es Preil, sei Herricht von den „Hebeln für die Füße" gewesen, mit der der Mann am Klavier operierte. Diese Gedanken aufgreifend setzte sich Preil daran, den Sketch zu schreiben – von sich selbst feststellend: „Meine Versuche auf dem Klavier sind sehr stümperhaft und kaum anhörbar."

Dies lässt sich über den entstandenen Sketch nicht sagen. Aus dem Stück ohne „sensationelle Vorgeschichte" wurde ein Klassiker des Duos mit vielen pfiffigen Wortspielen und nicht wenigen Gefühlsausbrüchen.